Beiträge vom Workshop „Digital Consumption“ auf der WI 2019

Der bedarfsgerechten Gestaltung und der kompetenten Nutzung von Informationssystemen kommt im modernen Wirtschaftsleben eine zunehmende wichtigere Rolle zu. Dies gilt nicht nur für Unternehmen und deren betriebliche Informationssysteme, welche schon lange ein zentrales Forschungsgebiet der Wirtschaftsinformatik darstellen. Die Durchdringung der Gesellschaft mit IT-Artefakten führt auch zu einem Wandel von VerbraucherInnenpraktiken.

Dieser Wandel eröffnet dabei neue Möglichkeiten, die Lebens- und Alltagsökonomien von VerbraucherInnen mittels IT zu unterstützen. Dies wirft zugleich neue Fragen auf, welche die Verbraucherinformatik versucht in den Blick zu nehmen.

ForscherInnen verschiedenen Disziplinen haben sich deshalb auf dem ersten Workshop zur Verbraucherinformatik mit Fragen des digitalen Konsums und des digitalen VerbraucherInnenschutzes auseinandergesetzt. Thematisch ging es dabei um folgende Themen – Ein Überblick über das Themenfeld Verbraucherinformatik, die Bedeutung digitaler Systeme auf die Gestaltung und Nutzung von VerbraucherInneninformation, VerbraucherInnenbildung und VerbraucherInnenentscheidungen, die Veränderung von Konsums- und Prosumptionsformen und die Bedeutung von KI aus VerbraucherInnensicht.

Beiträge

Einführung in das Themenfeld der Verbraucherinformatik

Digitale Verbraucherinformationen, Verbraucherbildung & Verbraucherkompetenzen

  • Witterhold Katharina und Ullrich Maria: „Digitalisierung von Verbraucherbildung: Impulse aus der Fluchtforschung“                                                                            
  • Michael Schuhen, Minou Askari und Susanne Kollmann: „VID – Verbraucher im Internet der Dinge“
  • Nadine Gier, Caspar Krampe, Lucia Reisch und Peter Kenning: „Besser statt mehr! Vom Daten-DIY zur ‚Verbraucherinformatik'“                                                                         
  • Jonathan Kropf, Jörn Lamla, Jan Marco Leimeister, Sarah Oeste-Reiß und Thorsten Weber: „Gestaltung hybrider Entscheidungsarchitekturen zur Förderung kritischer Verbraucherkompetenzen“             

Digitaler Konsum

KI als Gegenstand der Verbraucherforschung